Während der Winter durch die Lande zieht und sich die Seglergemeinde bei Glühwein und Keks am warmen Ofen zur Ruhe setzt, beginnt für so manchen Bootsmann die Hochsaison. Jetzt ist die Zeit, um die Wunden vergangener Seeschlachten zu lecken, Bilanz zu ziehen über die Wirksamkeit so mancher Materialien und laufender Arbeiten die uns, mit Dank an Norbert und seinen Helferleins, erfolgreich durch die letzte Saison gebracht haben
Nachdem „Mutti“, wie wir liebevoll unsere J/V49 Aquila nennen, auf ihrem Cradle windgeschützt hinter der Werfthalle in Izola den Winterschlaf antrat, begann als erstes die Bestandsaufnahme:
Boot leer räumen, sämtliche Leinen und Fallen ausfädeln, Großbaum mit Kicker abbauen, Winschen zerlegen, alle Blöcke und Klemmen auf Funktion und Verschleiß überprüfen. Dazu kommt dann noch die „Tudu-Liste“ die von der Crew nach jeder Regatta oder Training erstellt wird, damit nichts bis zum nächsten Event in Vergessenheit gerät. So manches Problem bemerkt man erst unter voller Belastung.
Beginnend vom Masttop bis zum Kiel, vom Bugkorb bis zum Heck, von Backbord bis Steuerbord wurden jede Menge Arbeiten verrichtet, sodass unsere schöne Dame nicht nur in neuem Glanz erstrahlt, sondern auch alles verlässlich funktioniert. Eine Heidenarbeit und auch nicht ganz billig für ihre letzte Segelsaison mit dem Aquila Sailingteam. Der Krantermin steht jedenfalls schon fest und dem Kickoff am 10.und 11. April steht nichts mehr im Wege.