Was für ein Start und was für ein Gefühl, das Feld eine komplette Runde anzuführen. So geschehen bei der diesjährigen Diplomatska Regatta in Izola.
Das Besondere bei dieser professionell organisierten Veranstaltung: Segeln trifft Politik, Diplomatie und Wirtschaft. Nach dem Skippersbriefing werden den teilnehmenden Yachten VIPs zugelost. Das Aquila Sailingteam ging bei dieser Tombola der besonderen Art diesmal leer aus, was angesichts des sanften Windes eigentlich eh kein Nachteil war.
Zunächst galt es also beim Start eine Lücke im dichten Feld zu finden, was den Aquileros perfekt gelang. Andere große Yachten hatten mehr Mühe und so geschah das Wunder, dass die Aquila das erste von drei abzusegelnden Dreiecken den Pacemaker für die fast zehn Meter längere Maxi Jena gab. Jene Maxi Jena, die schon so oft Zweite bei der Barcolana war. Erst kurz vor dem Ziel musste das Aquila Sailingteam auch die deutlich größere Shining passieren lassen. Reibungsloses, gut funktionierendes Teamwork war das Geheimnis, dem selbst eine massiv vertörnte Bergeline nichts anhaben konnte.
Zur Belohnung gab's bei der Siegerehrung im Rahmen des Galadinners Applaus vom Auditorium und Anerkennung der Konkurrenz für den dritten Gesamtplatz, der Gruppensieg war nie gefährdet.