Schade, schade, schade. Bei der ORCi-Weltmeisterschaft in Cres kam das Aquila Sailingteam immer besser in Fahrt, bis Materialprobleme weitersegeln unmöglich machten.
Aber der Reihe nach: Starke Bora liess zu Beginn der WM nur ein kurzes abendliches Training zu. Immerhin genug, um Rene Mangold, der für diese Regatta die Pinne übernahm, eine Chance zur Eingewöhnung zu ermöglichen. Damit war es allerdings vorerst mit dem guten Wind vorbei. Der erste Segeltag brachte trickreiche Verhältnisse bei sterbender Bora und schließlich nur eine Wettfahrt. Auch während der Langstrecke, die so viele Parkplätze zur Verfügung stellte, dass wohl jeder einen bis mehrere fand.
Das Zusammenspiel der Mannschaft wurde durch die Vielzahl an Manövern immer besser und als die Bora am vierten Regattatag erneut auffrischte war man Teamintern frohen Mutes. Tatsächlich gelang der erste Top Ten Platz, leider aber auch das jähe aus. Auf der Startkreuz zur zweiten Tageswettfahrt, nachdem das Feld durch mehrere Black Flag Starts schon deutlich gelichtet war, brach kurz vor der Luvtonne das Backstag und demolierte zeitgleich die Masthead Unit.
Sofort machten sich Stefan und Michi auf nach Triest, um Ersatz aus dem Container zu holen und nach einer sehr frühen Frühschicht schien die Black Mama wieder einsatzbereit. Leider hielt das Tauschbackstag dem Belastungstest nicht stand und das Team blieb zum Zusehen verurteilt.
Trotzdem kann man positiv resümmieren. Die Segeltage haben uns weitergebracht, Speed und Manövertechnik wurden weiter verbessert. Damit steht einem starken Auftritt bei den italienischen Meisterschaften nichts mehr im Weg.